Juni 30, 2008...5:53

Zweifelsohne und ohne…

Zu den Kommentaren

zu zögern würde inkeborg H. ein Ei braten, wenn Sie ihn denn kennte.
Aber mit der gleichen Gewißheit ist festzuhalten, dass sie ihn für einen Stümper hielte,
da er lediglich mit seinen kindischen Stiften zu Gange war und eben kein Maler……


8 Kommentare

  • Eben… eben und steil auf den Hirnzungen
    zergehen lassen: „..lediglich mit seinen
    kindischen Stiften..“
    Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich
    einer meinungshyperaktiven Person ein
    vernachlässigt geäußertes „.. aber isch
    ‘aabe gar_keine Auto.“ mit den Worten:
    „.. hey, ich bin doch kein oder kaum mal
    Maler.. ich bin doch ein Zeichner, Mensch..“

    Ich mache doch nur mit meinen kindischen
    Stiften rum. Ja.. ‘n paar Linien und mehr
    habe ich fast immer nicht drauf.
    Das muß reichen.

  • Das muss reichen.

    Oder, wie Kippenberger sagte:

    „Ich kann mir nicht jeden Tag ein Ohr abschneiden“.

    Zitat ist Titel der Ausstellung zum „Kult des Künstlers/ Dekonstruktionen des Künstlermythos“

    03.10.2008 bis 22.02.2009

    in Berlin :)

  • Jaha, dass das Kunstschaukelpferdchen häufig von hinten aufgezäumt wird ist allzu offensichtlich.
    Inkeborgs Weg ist nach wie vor, Stifte liegen lassen, gleich der Pinsel und am besten mit Aquarell beginnen. Verirrt man sich dann doch in ein qualifiziert geführtes Seminar beginnt i., noch bevor die Möglichkeiten eines Blei- oder Graphitstiftes auch nur erahnt werden, nach Buntstiften zu kreischen, das schwarz (und mehr wird nicht gesehen) mache einen ja depressiv…

    Zu das muss reichen: sleaze sagte irgendwo sinngemäß: „Ich will lediglich ein Datum drunterschreiben“
    Das fand ich schön…

  • mythenrauschen

    Oder, wie Kippenberger sagte:

    “Ich kann mir nicht jeden Tag ein Ohr abschneiden”.

    besser wäre sowiso

    “Ich kann mir nicht jeden Tag ein Ohr ankleben”.

    allerdings dürfte man gespannt sein, wie das Bild des Menschen aussieht der es doch macht, das ankleben. Womit
    sich der Kreis zum Künstlermythos rein akustisch schließt.

    „Stell dir vor, dir fällt ein Ohr ab, würdest du ein auf dem Rücken einer Maus gezüchtetes menschliches Ohr nehmen?“

    http://www.lehrer-online.de/dyn/pics/685683-685684-1-685645.jpg

  • Nein, ich würde mir ein Ei braten und darauf warten, dass mir auch das zweite Ohr abfällt. Dann wäre ich unempfänglich für Störsender und könnte besser auf meine innere Stimme hören.

  • Oder du übergibst deine Ohren vorübergehend an die Maus, bzw. an die Mäuse. Dann könnten die stellvertretend für dich durch die Welt wandeln, und dir bescheid sagen wann es was wichtiges zu hören gibt, dann nimmst du die Ohren kurz wieder vom Mauserücken und hörst ein wenig. Danach gibst du sie wieder den Mäusen und kannst weiter der inneren Stimme lauschen.

    ;)
    cheers

  • Hm, keine schlechte Idee: Die Maus als Vorkoster und Filter. Warum nicht? Wenn die Maus gut ist…

  • [...] Vorschlag, sich das beinah sprichwörtliche Ohr nicht abzuschneiden, sondern eins anzukleben, noch dazu eins, [...]


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