im mast- oder gasthoftheater kraut schieszt rüben,
phor acht sind sieben stehen geblieben,
ist heut lesung angeschrieben.
hucke liest aus reiseberichten;
nathürlich aus seinen,
oder wollte jemand was anderes meinen !?
authentisch ! so soll es heute wieder sein,
der hucke ! er sei phorm zhyghoten gepriesen
und gesalbt an seinem dritten bein.
letzt jahr, ich ging als pilot zu schankhai,
und war mit allen sinnen dabei,
traf mich eine dame, ganz unbekannt,
die spruch mich an, mit einer stimme aus hanf:
„o bitte, fliegen Sie mich nach neuseeland“
sagte die dame und hielt um meine hand an,
dann spielte sie mit ihren fingern auf mir
so wie auf einem klimperklavier.
– hier schieb ich ein, ich verstand wohl fliegen.
wortwörtlich sagte die dame aber: p f l ü g e n!
mir wurde das erst später klar,
als ich mit ihr auf decke war. -
„meine dame, ich kann fliegen nicht leiden
so lassen Sie uns übers meere treiben“
sprach ich zu ihr unter leichtem schock
und fingerte nach ihrem unterrock.
und als hätte sie die lunte gerochen
salbte sie mir den mittelbeinknochen
auf dasz ich standhaft bei ihr steh
(oder wie ein geölter in sie geh,
oder sie nehm’ wie ein blitz, ach herrjeh !!!)
wenn sie mit mir fährt nach übersee.
groszer zhyghot, hier brauch ich ‘ne pause,
ich wollte doch immer nur nach hause !
jetzt musz ich mir erst mal ein tütchen rollen
bevor ich beginne, der holden zu grollen.
mir schwillt die bimmel …
pause bis zur nächsten glocke
wer will geht raus, wer will, bleibt hocke.
natürlich bleiben alle sitzen
denn von huckes schmutzigen witzen
da will keiner einen versäumen
nein, da will mann noch lange von träumen.
die biere rollen, der secco spritzt,
und hucke hat sich fein erfrischt,
den hanf vertütert für den flotten import
und weiter geht’s mit dem reisereport:
und als wir so fuhren über das meer,
da nahm mich die dame ganz schwer her,
nahm mich mit den händen vor ihre lenden
und zwischen den beinen sollte ich enden.
herrjeh !
oh, meine dame, sie flutete aus
sie hatte ‘ne ganz grandiose maus,
vor gewässer sah jch das mehr nicht meer
und kam der dame gleich hinterher.
der rest der reise ist nicht beschrieben,
sie hat es nicht nur mit mir getrieben;
von koch bis käptain, maat oder mast,
die dame nahm alles, ohne hast.
fünfmal pro stunde sah ich sie geh’n
und nach einem der kerle seh’n,
immer hat sie’s an der reling getrieben,
da sah jch sie hucken, knien und sich biegen.
und ich, das ist jetzt nicht gelogen,
hab mich ein paar mal dazwischengeschoben,
da gab es dann ein heftiges triplett,
die dame fand’s besonders nett.
yeah.
dann tat ich noch fotos phon all ihren positionen
denn für’s reisetagebuch wollt’ ich mich nicht schonen.
tja, das ist von der geschichte das ende
spricht hucke und kratzt sich vornehm die lende.
nun reicht er voller demut ganz bescheiden
die fotos hinein ins publikum,
denn so ein bericht ohne bilder, wer will das leiden,
das wäre wahrhaft absolut dumm !
das publikum ist sehr ergriffen
ob huckes bericht von masten auf schiffen
und phon der schiffsreise angeregt,
wird jetzt auf’s nachspielen sich verlegt.
keiner will darauf verzichten,
tanten mit neffen, onkel mit nichten,
jeder will mal käptain sein, dame, maat oder mast
da wird jeder von jedem begrapscht …
rauf auf den zwetschler und wieder runter
hinein, hinaus, landauf, landunter
wird georgelt, geackert, gepflügt,
bis jeder unter einem anderen liegt.
das ist ein schöner groszer berg,
denkt hucke und macht sich gleich ans werk,
sämtliche fleische auf einem haufen -
DIE fotos werden alle gern kaufen…
hier mach jch schlusz, verehrtester, es sei mir vergönnt,
ächzs, auch wenn jch noch meterlange schreiben könnt …
mit frisch gehopftem gerad aus eden
grüsz jch Sie und Ihre holden
reben.
Welch Erleichterung, ihr 93-Zeiler hat den Haldenspace gefunden.
Ich hatte schon geangstmaßt Sie hätten ihn verlegt oder der Hucke wäre nit huckeesk genug…
In meinem Busen wächst gerade ein Kolbengefüller der Positionen. Damit ist noch nichts versprochen (Sie wissen, ein platter, brechender Fisch), aber es verbleiben noch 8 Tage bis ich zum andalusischen Hund werde, da läßt sich sicher etwas erfüllern!
Erfüllerte Reben
und sekretierte Orthese
für ihr rinkes Band
5 Kommentare
Juli 1, 2009 um 3:18
Heimelig und detailfreudig.
Liegt da ein Crowley-Deck auf dem Fußboden?
:)
Juli 2, 2009 um 11:43
Tatsächlich, werte Fru Sabine, es könnte eines sein.
Ist allerdings eher Der Bericht des Raben Gordon Pym….
.°))
Juli 3, 2009 um 9:30
im mast- oder gasthoftheater kraut schieszt rüben,
phor acht sind sieben stehen geblieben,
ist heut lesung angeschrieben.
hucke liest aus reiseberichten;
nathürlich aus seinen,
oder wollte jemand was anderes meinen !?
authentisch ! so soll es heute wieder sein,
der hucke ! er sei phorm zhyghoten gepriesen
und gesalbt an seinem dritten bein.
authentischer reisebericht hucke,
hucke daselbst spricht:
letzt jahr, ich ging als pilot zu schankhai,
und war mit allen sinnen dabei,
traf mich eine dame, ganz unbekannt,
die spruch mich an, mit einer stimme aus hanf:
„o bitte, fliegen Sie mich nach neuseeland“
sagte die dame und hielt um meine hand an,
dann spielte sie mit ihren fingern auf mir
so wie auf einem klimperklavier.
– hier schieb ich ein, ich verstand wohl fliegen.
wortwörtlich sagte die dame aber: p f l ü g e n!
mir wurde das erst später klar,
als ich mit ihr auf decke war. -
„meine dame, ich kann fliegen nicht leiden
so lassen Sie uns übers meere treiben“
sprach ich zu ihr unter leichtem schock
und fingerte nach ihrem unterrock.
und als hätte sie die lunte gerochen
salbte sie mir den mittelbeinknochen
auf dasz ich standhaft bei ihr steh
(oder wie ein geölter in sie geh,
oder sie nehm’ wie ein blitz, ach herrjeh !!!)
wenn sie mit mir fährt nach übersee.
groszer zhyghot, hier brauch ich ‘ne pause,
ich wollte doch immer nur nach hause !
jetzt musz ich mir erst mal ein tütchen rollen
bevor ich beginne, der holden zu grollen.
mir schwillt die bimmel …
pause bis zur nächsten glocke
wer will geht raus, wer will, bleibt hocke.
natürlich bleiben alle sitzen
denn von huckes schmutzigen witzen
da will keiner einen versäumen
nein, da will mann noch lange von träumen.
die biere rollen, der secco spritzt,
und hucke hat sich fein erfrischt,
den hanf vertütert für den flotten import
und weiter geht’s mit dem reisereport:
und als wir so fuhren über das meer,
da nahm mich die dame ganz schwer her,
nahm mich mit den händen vor ihre lenden
und zwischen den beinen sollte ich enden.
herrjeh !
oh, meine dame, sie flutete aus
sie hatte ‘ne ganz grandiose maus,
vor gewässer sah jch das mehr nicht meer
und kam der dame gleich hinterher.
der rest der reise ist nicht beschrieben,
sie hat es nicht nur mit mir getrieben;
von koch bis käptain, maat oder mast,
die dame nahm alles, ohne hast.
fünfmal pro stunde sah ich sie geh’n
und nach einem der kerle seh’n,
immer hat sie’s an der reling getrieben,
da sah jch sie hucken, knien und sich biegen.
und ich, das ist jetzt nicht gelogen,
hab mich ein paar mal dazwischengeschoben,
da gab es dann ein heftiges triplett,
die dame fand’s besonders nett.
yeah.
dann tat ich noch fotos phon all ihren positionen
denn für’s reisetagebuch wollt’ ich mich nicht schonen.
tja, das ist von der geschichte das ende
spricht hucke und kratzt sich vornehm die lende.
nun reicht er voller demut ganz bescheiden
die fotos hinein ins publikum,
denn so ein bericht ohne bilder, wer will das leiden,
das wäre wahrhaft absolut dumm !
das publikum ist sehr ergriffen
ob huckes bericht von masten auf schiffen
und phon der schiffsreise angeregt,
wird jetzt auf’s nachspielen sich verlegt.
keiner will darauf verzichten,
tanten mit neffen, onkel mit nichten,
jeder will mal käptain sein, dame, maat oder mast
da wird jeder von jedem begrapscht …
rauf auf den zwetschler und wieder runter
hinein, hinaus, landauf, landunter
wird georgelt, geackert, gepflügt,
bis jeder unter einem anderen liegt.
das ist ein schöner groszer berg,
denkt hucke und macht sich gleich ans werk,
sämtliche fleische auf einem haufen -
DIE fotos werden alle gern kaufen…
hier mach jch schlusz, verehrtester, es sei mir vergönnt,
ächzs, auch wenn jch noch meterlange schreiben könnt …
mit frisch gehopftem gerad aus eden
grüsz jch Sie und Ihre holden
reben.
Ihr bovis.T
Juli 3, 2009 um 4:37
Welch Erleichterung, ihr 93-Zeiler hat den Haldenspace gefunden.
Ich hatte schon geangstmaßt Sie hätten ihn verlegt oder der Hucke wäre nit huckeesk genug…
In meinem Busen wächst gerade ein Kolbengefüller der Positionen. Damit ist noch nichts versprochen (Sie wissen, ein platter, brechender Fisch), aber es verbleiben noch 8 Tage bis ich zum andalusischen Hund werde, da läßt sich sicher etwas erfüllern!
Erfüllerte Reben
und sekretierte Orthese
für ihr rinkes Band
Juli 4, 2009 um 6:41
danke.
:)))