Früher hätte ich sowas weggeschmissen….


heute habe ich nur zwei Stunden Sonne im Herrengärtchen (wenn sie denn scheint) und die habe ich heute mit der neuen Grebe und dem neuen Eco verbracht, also keine Zeit zu verlieren und so bleibt es als Momentaufnahme stehen, auch wenn sich Herr Grebe auf der Zeichnung gar nicht ähnlich sieht, sagen doch die neue Grebe und der neue Eco schlussendlich das Gleiche: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. So sieht es aus, auch wenn vier Umarmungen und zwei Abwebungsversuche darüber hinwegtäuschen könnten und mir, spätestens jetzt, keiner mehr zu folgen in der Lage ist. Egal! Selber schuld wenn ihr euch den Krampf hier antut… Natur!? Natur ist doch Rotwein mit Panorama. Schade auch, daß euch nicht zu reproduzieren ist wie der arme Alte in seinem vom Angstschweiß und -dunst beschlagenen Auto geguckt hat als ich ihn bat über den Ampelkontakt zu fahren, damit es nach der dritten nicht geschalteten Grünphase endlich mal weiter geht, noch weniger reproduzierbar sind die Gesichter der Autofahrer hinter ihm, die nicht rafften was ich dem gerade geflüstert habe und warum`s dann plötzlich ganz schnell ging, so schnell, daß ich es kaum noch in mein Auto schaffte. Aber ungeschlagen war das verängstigte Gesicht des Alten welches kaum erkennbar war hinter den beschlagenen Scheiben, schätzungsweise die einzigen beschlagenen Autoscheiben von hier bis Texas an heutigen Tag.
Burnout, Burnout….
Muhähähä!
`tschuldigung

Wenn man…


täglich zwölf Stunden unterwegs ist, kann es leicht passieren, daß man sich für einen Buchling namens Zistolo Hirnsisce hält (vorausgesetzt man liest Walter Moers und kann Anagramme), Cicero durchblättert und der Schlafenden von Amrita Sher-Gil den süßen Schlummer nit abnimmt sondern glaubt sie plage arge Blähungen oder ein Nierenstein, den man ihr gern und sofort perkutan entfernen möchte, damit wieder Frieden und Entspannung ins Antlitz der Schlafenden einkehre (Wären doch Blähungen die Ursache ihrer Pein ginge auf die Schnelle auch der sogenannte Pansenstich…). Des weiteren kann es passieren, daß man überall Totenkopfclowns sieht und sich wünscht schreiben zu können wie Sven Regener spricht (oder andersrum!?), daß man versucht krampfhaft Bild und Text zusammen zu bekommen, kläglich scheitert und es trotzdem gut findet. Ich glaube dann hat man es irgendwie geschafft und ist auf seinem Block bald ganz alleine unterwegs, was aber nix macht, denn man hat ja ganz viele Buchlingkumpels….

Heute Nacht….

weckte mich ein Schluchzen.
Es klang so echt und herzzerreißend, daß ich eine Weile wach lag und horchte.
Nichts, kein Laut zu hören.
War ich es selbst?
(Wie dem auch sei, oh meine geliebten Freunde, dieser Text hat nichts mit dem obigen Bild zu tun, ist lediglich ein Lebenszeichen und illustriert aufs Trefflichste, daß es mir momentan an Zeit mangelt Bild und Text zusammenzubringen…)