No sheperd in sight…

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Man muss sich selbst hüten!

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Gedankengänge beim Studiengang…

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Schon das erste Graffiti des Tages schien im Nachhinein ein Menetekel. Es lautete „Uluc bläßt!“. Oh mein Gott, dachte ich, hoffentlich ist er gleich zum Arzt, der arme Uluc, denn bekanntlich ist der Morbus Bläße nur in den ersten Stunden nach Auftreten der Symptome therapierbar. Solcherart sensibilisiert, was die Empfindlichkeit unserer Daseinsform gegenüber Krankheit und Verletzung betrifft, schien ich durch einen wahrhaften Albdruck zu wandeln. Immer wieder fielen mir unverantwortliche Eltern auf, die ihre Kinder, anstatt sie sicherheitshalber zu tragen, einfach laufen ließen. Und als ob dies nicht schlimm genug wäre, liefen die, dem sicheren Invalidentum entgegen torkelnden Wichte, gänzlich ohne Sturzhelm und Protektoren.
Mein unsägliches Entsetzen konnte lediglich von einigen Eltern gelindert werden, welche (vermutlich fehlender pekuniärer Mittel für Schutzhelm und Protektoren geschuldet) ihre Kinder sicherheitsgerecht trugen und sie darüber hinaus derart gemästet hatten, dass der entstandene Speck eine natürliche Pufferzone bildete.
Vorbildlich, kann ich da nur sagen!

Studientage, die nicht mal…

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für Notizen taugen, zwingen in die innere Emigration. Dort wird die Tür fest zugehalten, dass sie auf keinen Fall nach innen aufgeht. Aber vielleicht übertreibe ich, denn ein Erkenntnisgewinn war zu haben:
„Schlicht und einfach ward mein Gemüt,
aber allzeit ein Mikrofasertuch
gegen die Kalkflecken zur Hand“
Das sollte helfen!
Ab in die Pyrenäen….