Mokiert sich der Lohnzombie beim Chef…

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sagt der Chef nur deshalb nix (oder lässt ihn auspeitschen) und hört ihm zu, weil er sich denkt. „Scheiße, fällt der vom Fleisch, muss ich mir den nächsten abrichten.“
Und so wirft der Chef dem Lohnzombie Häppchen zu, Häppchen von dem, was er für Nahrung hält.
Bestenfalls muss der Zombie kotzen, bestenfalls…

Anstatt mir einen schönen Samstagabend zu machen…

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mache ich mir Gedanken über diesen Rotz da oben, welcher über ein soziales Netzwerk an mich heran getragen wurde. Mein erster Gedanke war: wo ist eigentlich Karl Kraus wenn man ihn mal braucht!?
Ah, da isser ja: „Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“
Aber das genügt ja nicht um mit diesem Rotz fertig zu werden, deutlich zu machen, dass es reines Ressentiment ist.
Schaun wir doch einfach mal was erwartet wird um am Ende eventuell etwas zu gewähren, beziehungsweise darüber zu reden. Am Anfang wird von einer Seite Respekt eingefordert um überhaupt über die Möglichkeit der Toleranz zu reden. Das allein ist schon krude, bemüht man wikipedia ( und mein Duden sagt in kürzerer Form nichts anderes) wirds noch kruder.
Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.
Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.[2] Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.
Es wird schnell klar, dass es hier niemals um eine Gleichstellung ging. Dies lässt allein die Forderung nicht zu. Darüber hinaus würde mich mal interessieren wann die Verbreiter und Supporter dieser Nachricht das letzte Mal einen Migranten zu Gesicht bekommen haben. Geschweige davon, dass derselbe ihre Sprache!, Kultur!, oder Familie nicht respektiert (besser: nicht toleriert) hat!
Das besorgen „die“ doch ganz alleine…
Nämlich die Respektlosigkeit gegenüber ihrer (meiner) Sprache.
Witzigerweise dachte ich vorm Schreiben dieses Artikels, wie soll das eigentlich gehen, Respektlosigkeit vor Sprache? Dabei hatte ich das Paradebeispiel schwarz auf weiß und als Anlass die ganze Zeit vor der Nase.
Deutsch denken – deutsch schreiben!
So geht`s!
Dazu nochmal Karl Kraus: „Gedanken sind zollfrei. Aber man hat doch Scherereien.“
oder Sheer Terror „I just can`t hate enough“
Fuck off!