1. Weihnachtsfeiertag (eine Weihnachtsgeschichte)…

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nach der üblichen Fressorgie, am ersten Weihnachtsfeiertag, fährt Vater mich
freundlicherweise nach Hause. Kurz nach der Abfahrt murmelt er, er müsse
noch kurz an der Kirche vorbei, abschliessen. Gesagt, getan, fährt an
die Kirche und schliesst ab. Ich sitz´ fassungslos im Wagen. Wahnsinn,
mein Vater ist der Antichrist, schliesst an Weihnachten die Kirche zu!
Macht dem ganzen Scheiß kurzerhand ein Ende…
Ich war kurz glücklich und sehr stolz auf meinen Vater!

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Ich glaube ja bekannterweise nicht an höhere Wesen (oder, wo ist eigentlich Spider Jerusalem, wenn man ihn mal braucht?)…

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aber für manche Hurensöhne muss man sich so ein Wesen halluzinieren, das ihnen ein „Fuck you“ anbietet und mit alttestamentrischer Härte straft.
Laut FAZ vom 13/12/2014 verteidigte kürzlich, der ehemalige CIA Direktor Michael Hayden, die „rektale Ernährung“ mehrerer Gefangener – als medizinisch geboten. Wieso kommt jemand mit sowas durch? Wieso darf man so einen hanebüchnen Scheiß ungestraft erzählen, geschweige denn durchführen? Gestraft allein durch den „unnachgiebigen“ (aber aufmerksamen) FAZ Autoren Ross, der rektale Ernährung immerhin in Anführungszeichen setzte, da so etwas schlichtweg zum Scheitern verurteilt ist. Also eine Lüge…
Anstatt da mal draufzuhauen, schreibt dann ein Alfons Kaiser lieber einen Leitartikel über Wetten dass…?, in welchem er schreibt – „Man muss über dem Ende von „Wetten, dass..?“ nicht melancholisch werden. Dafür waren die Witze zu schal, die Stars zu bekannt, die Wetten zu absurd, die Sitzmöbel zu breit.“
„die Stars zu bekannt“
Alter Scholli, das wünsch ich mir schon ewig: Unbekanntere Stars! Jau, das wär`s doch! Genauso geil wie weniger breite Sitzmöbel…
Nein, es gibt kein höheres Wesen, man kann es sich bestenfalls halluzinieren.
Oder, wo ist eigentlich Spider Jerusalem, wenn man ihn mal braucht?

Friday Night….

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…Fingerübung.°))
Erneut nach einer Zeichnung von Darick Robertson.
Und da es eine Fingerübung ist, möchte ich sie nit mit
persönlichem Text überladen.
Hier könnt ihr euch mal nützlich machen und `nen
schönen Text für die Sprechblase schreiben…
Den schönsten würde ich dann auch nachtragen.

Etwas, was er wohl nie lernen wird…

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Jeden verschissenen Tag, den wer auch immer werden lässt,
steht er auf und versucht erneut offen – open minded quasi (Hilfsausdruck)
– durch den selbigen zu gehen. Nur um ein ums andere Mal feststellen zu
müssen, dass da schon jemand früher als er aufgestanden ist, um ihm ein
„Fuck you“ anzubieten.
Was er offensichtlich nie lernen wird:
„Wer für alle(s) offen ist,
ist nicht ganz dicht!“

* nach einer Zeichnung von Darick Robertson