WarumDarum

Unregelmäßige, kolbengefüllerte Einträge aus den Untiefen meines schwarzen Stundenbuches

Kindest regards

Soloezist

7 Gedanken zu “WarumDarum

  1. bovist

    die isolate einer rabenkrähe beäugen erregt die früchte des blickens, im spaltbild des kammerwassers zeigen sich zweierlei abweichungen.
    die krähe verliert die permeabelität Ihrer augen und durchschreit unfreiwillig ihre isolation.
    blindlings stürzt sie den abhang hinunter und pherendet in der stilistischen enge.

    ein pfund phor längeren zaijten.

    hut und fisch.
    i.bovist

  2. bovist

    die rabengeometrie dominiert in der abendgarderobe:
    ra-be
    re-be
    eber
    re-de ?
    re-de !
    re-de !
    ra-de
    ro-de
    ra-be
    ro-be
    esche
    he !
    und parliert den hahnentritt mit nonchalance zum storchengang.

    „he-da, herr stepper, nicht so wankelmütig“ ruft Pepita Ei.genmützig in bekahntem seitenschwank und schwingt zur freude des versetzten den mantel des krafttiers in der linken überhand.
    „herr rabe, hier reich ich die hasenrobe für die aufführung der rabenhose.“ dann kippt sie vornüber auf’s gesichte wegen der last ihrer vordergewichte.

    vor nadelstreifern und fischgegraetsche beginnt nun die stellung wie in der probe.

    auf einem stapel alter bretter steht hoch der rabe als hasardeur und paroliert vom brechten text: „nimm meer! verscharrt ist schon der letzte becher, ach! ’s war ein eierbrecher ? was soll’s, da steh ich rabenichts und geh zu grunde nun bergab als federweiszer blasewicht. das tor meiner hose steht offen wie zuvor, auf ! zu pepita mit dem rohr.“

    und wie der prall der nöte dem raben wächst zur rasenden flöte, kommt pepita in persian pickles und roten strapsen angetickelt. voll lust mit schrödem zungenbein greit sie beim raben herzhaft ein und schlingelsüsz wie vogelfrisch macht sie mit ihrem mündchen: zzzissssch. dann hört mann sie laut lallen „o o o nun nimm den honig meines tiefsten waldes, herr und meister hahnentreter, Ihr seid das wahre gegengewicht zu meinem alten schwerenöter …“

    gar keuchend steht’s gespann und ächzt, was seitwärts den hahne wankeln läszt.
    just setzt auch noch musicke ein, die glencheck-karo-miller-band, was wiederum den storch enthemmt. er schnappt sich garry’s glitchgitarre und schreit lauthals: „hennadreck ! ich bin ein künstler yippie und musz von unten schnellstens weg.“
    doch streicht mit hasenweiszer feder er noch pepitas arsch in leder. hosenrot und weiszgehöht hat er ihr so ein ei gelegt.

    dann wendet sich der selbsternannte und
    stürzt von der verladerampe. dahin, dahin;
    ist nun der storch und das wohl ganz im baren sinn.

    der rabe dem gefallenen ein schildchen stellt auf’s hügelchen in grüner welt worauf in wurstschrift geschrieben steht: im eigenen gasthoftheater
    „ZU GRABEN“ ist es nie zu spät.

    dann schwenkt er zum scheiden die rabenhose, hört der stranglers raven überlaut und sterne kränzen sein geweih.tes haupt.

    oder so ähnlich hehe ….

  3. bovist

    e-luisenseh – balletto blanc-o

    der hucke denkt luisenseh
    das wär ein stück fürs canapee
    flugs läszt er sich auf dieses
    gleitenum in gedanken auszureiten

    er träumt sich ein ballett herbei

    luise oh, luise eh,
    ach wenn jch nur luisen see
    und schnabelsteif beruft er sich
    auf seines denkens überblick

    und meint, für die hauptrolltänzerei

    ich lasz sie tanzen in tiefer stille
    und melancholie einer schwarzen hülle
    mit groszem busen zum schönen beben
    und den tutu aus weiszen reben

    wäre am besten die pepitai

    ah! wie sie entfaltet die schwarzen schwingen
    die füsze schweben über allen dingen
    und schon entflieht sie im augenblick
    zum takt des schlingernden bühnenlichts

    da schlingt sie und schlängt sie

    und wie sie tanzt – im groszen stiletto
    la ballo balletto! es bricht mein libretto?
    ich schau mal ficks zu den sylphides hin,
    ja, noc-turno in es-dur oder as macht sinn

    sich durch wie jane

    oh, da dimmern luisen’s füsze
    nackt turnen ist wohl nichts für die süsze
    ich erspähe an ihr ein überbein !
    da dämmert hucke sachte ein

    und denkt weiter

    luise in ihrer beinartistik
    das wäre ein fall für die ballistik
    oh luisenseh, ich seee rot in aller schwärze
    ein schwan kommt heran mit himmelskerze

    nun komm, lasz dich dreh’n.

    eine unschuldslose pirouette
    wie eine pirogge, so weisz im seh
    dann lasz ich sie über die bühne rollen
    dasz allen sehern die ohren grollen

    wie wenn ein schwan sinkt

    im schwanenhalter steckt der schlüssel
    man nennt ihn auch e-luisenrüssel
    unschuldig soll sie verlieren die schuld
    im schwanengedeck ohne schlüsselgeduld

    mit dem was er mitbringt

    oh, wie sie haucht, im ungestümen der liebe
    lohend der leib wie im leinölgetriebe
    komm, dreh dich und springe, fouetté en tournant
    nur eines ist heilig, vom schwane der schwanz

    beschwingt er luisen

    so, wie sie mit dem schwan kopulierte
    war ganz klar, dasz EtwaS passierte
    leise ertönt eine sarabande
    luise tanzt sich bis an des lebens rande

    da kommt es zum blutigen zwischen-fall

    das habe ich doch gleich gerochen
    sie bricht sich am tanz den mittelknochen!
    fuszlos sinkt sie darob nieder
    und entbindet des fuszes mieder

    ruckediguck, korallen im schuck?

    von innen rot ward der schuh geboren
    auszen schwarz-weisz gestreift bis über die ohren
    lag federlos wie frisch geschoren
    und wurde sofort tiefgefroren

    jch denk, DIE blase ist geplatzt … hähä

    die ausgeburt, nach rabenart.
    als zwischeneinlage noch mal aufgebahrt,
    als halbgefrorenes wieder rausgeschoben,
    ein wenig befallen von fuszmikroben

    mir wird leicht schimmelig, herrje

    ja, das war das zeugnis einer groszen leibung
    ganz ohne ballett-öse übertreibung
    der grosze zeh beim blasensprung
    und dann der moment der austreibung

    doch das war nur die spitze des schuhs

    luise hat den tanz auf die spitze getrieben
    vom schwanze ist da nichts übergeblieben
    der schwan war lang vor der blüte gebrochen
    der schuh erst viiiiiel später heilig gesprochen

    denn er war der gröszte der ballett boots

    als luisen ächzend von der bühne geht,
    zum schlusz noch schnell das röcklein hebt,
    hey marika, da kommt der moment,
    wo’s publikum hat ausgepennt.

    bei allen roten schuhen die klicken

    aus ganzer seele überwerfen sich blind
    die raben lingshuldigend zu ihrem fusze hin
    und nach diesem schläfchen bei e-luise
    wachsen ihnen wieder nächtliche triebe

    luise geht jetzt einen raben beglücken

    ficks nach honig und zucker-tropfen
    einzunehmen bei malz und hopfen
    bei liebeslohe und fleischlich jubel
    im infernal rabinösen trubel

    oh, schöpfkelle der groszen hoffnung nr. siebenlasz endlich ’ne feine nummer schieben.
    :)

    im namen der rabengeometrie, s wird zeit für rabenlingerie

    salute herr soloEzist, grusz und brathut vom bovist
    :)))

  4. Pingback: Jetlag Soloezismen zur « Des Soloezisten Block

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